"Nicht sehen zu können trennt von den Dingen, nicht hören zu können von den Menschen...."





Ich stehe da und halte mein Kind in den Armen. Die Vermutung, welche ich im Stillen nicht wahrhaben wollte, wurde mir bestätigt:

Mein Kind ist hörgeschädigt.

Ich versuche krampfhaft, die aufsteigenden Tränen zurückzuhalten. Verschwommen höre ich die Stimme, die mir noch etwas mitteilen will. Apathisch verlasse ich mit meinem Kind die Praxis; ich fühle mich von Gott und der Welt im Stich gelassen. Niemand ist da und versteht meinen Schmerz und dieses Gefühl der totalen Verlassenheit. Ich bewege mich in einem luftleeren Raum...                         (Worte einer betroffenen Mutter)

 

So ähnlich ist es uns ergangen als bei Romina die Diagnose gestellt wurde.
So ähnlich ergeht es vielen anderen betroffenen Eltern.


Inzwischen haben wir uns von dem ersten Schock glaube ich ganz gut erholt und können einigermassen gut mit der Situation umgehen. Es ist uns ein anliegen anderen Eltern und Betroffenen Mut zu machen und zu zeigen, dass es einen Weg gibt.


Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden    



Aktualisiert am 26.4.2010